Satzung


 

 

Verein zur Förderung der Grundschule Mühlenredder e.V.

Satzung 20141028

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

  1. Der Verein trägt den Namen "Verein zur Förderung der Grundschule Mühlenredder e.V."
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Reinbek.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung" (§ 52 AO). Der Verein ist selbstlos tätig.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung im Grundschulwesen. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    1. Förderung der schulischen und ideellen Erziehung der Grundschüler durch Weitergabe finanzieller Mittel oder von Sachzuwendungen
    2. Förderung der Bestrebungen des modernen Schulwesens und einen den Anforderungen der modernen Pädagogik entsprechenden Unterricht in Verbindung mit kindgemäßer Gemeinschaftserziehung und Gesundheitspflege
    3. Ergänzung und Verbesserung der Ausstattung mit Lehrmitteln und Einrichtungsgegenständen
    4. Öffentliche und private Mittel, Spenden und Beiträge für seine Aufgaben zu erwirken
    5. Schülern die Teilnahme an Angeboten (z.B. Klassenfahrten) und Beschaffung von Lehrmitteln im Sinne der Ausbildung durch Zuschüsse zu ermöglichen
    6. Übernahme der Trägerschaft für die offene Ganztagsschule (d. h. Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, musische, Kunst- und Spielangebote außerhalb der Unterrichtszeit)

§ 3 Mittel des Vereins

  1. Die zur Erreichung seines Zweckes erforderlichen Mittel erwirbt der Verein durch:
    1. Mitgliedsbeiträge
    2. Veranstaltungen
    3. Zuwendungen jeglicher Art, auch öffentliche Zuschüsse
    4. Einnahmen aus Gebühren für die in §2 Abschnitt f genannten Leistungen.

  2. Die Mittel des Vereins werden ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet. Der Verein ist selbstlos tätig. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Dies gilt nicht für Vergütungen, die aufgrund eines Arbeitsvertrages gezahlt werden.
  3. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden.
  2. Beginn und Ende der Mitgliedschaft:
    1. Die Aufnahme in den Verein muss schriftlich beantragt werden.
    2. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
    3. Auf Antrag einzelner Mitglieder kann der Vorstand Personen, die sich für die Ziele des Vereins verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.
    4. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss.
    5. Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Die Austrittserklärung wird ab dem auf die Kündigung folgenden Geschäftsjahr wirksam. Sie muss spätestens bis zum 31. Dezember des Kalenderjahres beim Vorstand vorliegen.
    6. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, wobei der Anspruch des Vereins auf rückständige Beiträge unbeschadet bleibt. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.
    7. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen bei Verstoß gegen die satzungsgemäßen Pflichten, bei vereinsschädigendem Verhalten und bei Nichtzahlung des Beitrages innerhalb von sechs Monaten nach Fälligkeit trotz schriftlicher Mahnung. Über den Ausschluss, mit sofortiger Wirkung, entscheidet der Vorstand. Dieser hat vor dem Ausschluss dem Mitglied ausreichend Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Gegen den Ausschluss kann Berufung bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden. Diese entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig. Die Berufung muss innerhalb eines Monats beim Vorstand schriftlich vorliegen.

§ 5 Mitgliedsbeitrag

  1. Die Mitglieder bestimmen die Höhe ihrer Mitgliedsbeiträge selbst. Der Mindestbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
  2. Der Mitgliedsbeitrag ist im Januar eines Jahres im Voraus zu zahlen. Beginnt die Mitgliedschaft im Laufe des Jahres, ist für das erste Beitragsjahr ein anteiliger Beitrag zu leisten.
  3. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit.

§ 6 Organe des Vereins

  1. Die Mitgliederversammlung

    Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich vom Vorstand einzuberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist in einem angemessenen Zeitraum einzuberufen, wenn es der Vorstand für erforderlich hält oder es von mindestens einem Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird. Die Mitgliederversammlungen sind spätestens zwei Wochen vorher schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung, bekannt zu geben. Anträge zur Tagesordnung sind mindestens sieben Tage vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme (auch Ehrenmitglieder). Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Die Beschlüsse werden schriftlich festgehalten und den Mitgliedern bekannt gegeben. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder.

    Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Beschlussfassung über aktuelle Ziele und Vorhaben des Vereins im Sinne dieser Satzung
    2. Überwachung der Geschäftsführung des Vorstandes
    3. Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstandes
    4. Entlastung des Vorstandes
    5. Wahl des Vorstandes, der Kassenprüfer
    6. Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
    8. Festlegung der Mindestbeiträge
    9. Festlegung der Vergütung von Vorstandsmitgliedern, die aufgrund eines Arbeitsvertrages für den Verein tätig sind.

  2. Der Vorstand

    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart sowie bis zu zwei Beisitzern. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Beide sind allein vertretungsberechtigt. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins im Interesse seiner Mitglieder. Ihm obliegen die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung einmal im Jahr einen Bericht über seine Tätigkeit vor. Sollte der Kassenwart, ein Beisitzer oder ein Kassenprüfer kurzfristig ausscheiden, so kann der Vorstand eine Ersatzperson ernennen. Die Ernennung ist bis zur nächsten Mitgliederversammlung gültig.

§ 7 Kassenprüfer

  1. Die zwei Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie haben das Recht und die Pflicht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit, mindestens aber einmal jährlich zu überprüfen und auf der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören.

§ 8 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung. Ein solcher Beschluss bedarf einer 3/4 Mehrheit aller anwesenden Mitglieder.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen (nach Regelung sämtlicher Verbindlichkeiten) an die Hertzig-Stiftung, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
  3. Dem zuständigen Finanzamt ist innerhalb von vier Wochen nach Beschlussfassung die Auflösung mitzuteilen.

§ 9 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am Tag der Genehmigung durch das zuständige Finanzamt in Kraft.