Job-shadowing in Stirling


Job-shadowing in Stirling
Der Schulgarten
In der Turnhalle
Präsentation der Arbeitsergebnisse
Einer der lustigen Piratenbriefe

Im März 2016 fuhr Frau Neubert für 10 Tage zu unserer Partnerschule ins schottische Stirling. An der Cornton-Primary-School schaute sie sich Unterricht an. Sie hospitierte, half hier und da, unterrichtete aber auch selbst in der Schulzeit von 9 bis 15.15 Uhr.

Da in England und Schottland die Kinder bereits mit 5 Jahren, manchmal auch jünger, eingeschult werden, war es sehr spannend, wie der Unterricht in der ersten Klasse, Primary 1, gestaltet wird.

Bis zur Primary 7, im Altern von ca. 12 Jahren, bleiben die Kinder in der Grundschule.

Wie bei uns gibt es ein Mittagessen in Cornton, an dem alle Kinder teilhaben. Dazu wird in der Partnerschule die Turnhalle zur Mittagszeit umgebaut. Lange Tischreihen mit festen Hockern werden aufgebaut, und die Kinder kommen zu unterschiedlichen Zeiten.

Interessant war der Englisch-Unterricht bei die Kleinen: die 6-Jährigen schreiben wie auch bei uns nach den Lauten auf. Das ist besonders schwierig, weil die Kinder ihren schottischen Akzent sprechen, der sich zum Teil sehr von der englischen Sprache unterscheidet. Trotzdem geben sich die Kinder die größte Mühe, alles richtig zu schreiben.

In mehreren Klassen hatten die älteren Schüler bereits Post von unseren Kindern erhalten. So war es für diese Kinder wichtig, ein paar Wörter Deutsch kennen zu lernen.

Einige der älteren Schüler beneideten die Reinbeker Kinder, da bei uns keine Schuluniform getragen wird.

In vielen Gesprächen mit den schottischen Kolleginnen konnten wir uns über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der schulischen Arbeit austauschen.

Da Frau Neubert über die Ostertage in Schottland war, konnte sie sehen, dass sich die Bräuche kaum unterscheiden: die Ostereier sollen allerdings einen Hügel hinabrollen. Davon gibt es in Schottland genug!