Viertklässler lernen zum Judentum


Seit einigen Jahren kommt Frau Gabriele Hannemann (Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande) nun an unsere Schule um den Viertklässlern das jüdische Leben und den jüdischen Glauben näher zu bringen. Anschaulich und mit viel Material zieht sie die Schüler immer wieder in ihren Bann.

Die Erklärung des Judentums

Am 23.2.2017 kam Frau Hannemann und hat uns viel über die Juden erzählt. Wir haben sogar einen Film über das Judentum geguckt.

Die Juden haben keine Kirche sondern eine Synagoge.

Für die Juden ist die Thora das Wichtigste. Die Thora ist wie die Bibel nur auf Tierhaut geschrieben und sie wird auf Rollen gewickelt. Sie ist nicht auf Deutsch sondern auf Hebräisch. Thora bedeutet Weisung, Unterweisung. Die Thora enthält 613 Gebote und Verbote. Die große Thora wird in der Synagoge in einem Schrank aufbewahrt. Aus ihr wird regelmäßig vorgelesen. Thora wird auch „Pentateuch“ genannt, das kommt aus dem Griechischen und bedeutet: pente = 5, da sie aus den fünf Büchern Mose beseht. Mindestens vier Mal in der Woche wird aus ihr vorgelesen.

Bei den Juden ist der Samstag der letzte Tag der Woche und Sonntag der erste. Am Freitagabend und am Samstagabend wird der Sabbat gefeiert. Da wird viel gegessen und gebetet. Der Vater muss einen Segen über das Brot sprechen und die Mutter zündet die Kerzen an.

Leider wurden viele Juden im 2. Weltkrieg von Hitler getötet. Deswegen gibt es nicht mehr so viele. Das ist schade.

Das Judentum ist die älteste Religion der Welt. Das Christentum stammt davon ab. Luis 4c