Die Maskottchen sind eingetroffen


Die Schul- und Klassensprecher präsentieren die Reskos und die Plakette
Die Maskottchen in ihrer Erasmus-Ecke - eine vergnügte Runde

Im Rahmen einer Erasmus-Time am 13. Januar konnte das Geheimnis um den braunen Sack, der plötzlich nach den Weihnachtstagen in der Erasmus-Ecke stand, endlich gelüftet werden: Er enthielt unsere Reskos, die Projekt-Maskottchen und unsere offizielle Erasmus-Plakette!!

Mit großer Spannung verfolgten die Kinder die Entnahme der Kuscheltiere...

Was könnte in dem Sack denn nun stecken?
Ein Storch mit einem polnischen Landesfarben
Und was steht auf der Plakette drauf?
Das Schrauben geht gar nicht so schwer...
...der Hausmeister hatte schon gebohrt
Da sitzen unsere Maskottchen nun - und unterhalten sie sich nicht gerade...

Mit Hilfe von Frau Lappenküper holten die Schulsprecher nach und nach unter den gespannten Blicken aller Schüler eine Robbe, ein Hochlandrind, einen Storch sowie einen Elch aus dem Sack, unsere RESKOS.

R für Reinbek,

E für Erasmus,

S für Stirling,

K für Kolo und zuletzt das

O für Orimattila,

die Orte unseres Projektes. Jedes Tier wurde mit Begeisterungsrufen begrüßt. Anhand ihrer Halsbänder konnten die Kinder die Tiere leicht den Ländern zuordnen.

Ihre besonderen Stärken und Schwächen stellte Frau Neubert den Kindern vor:

Die Robben sind zwar als erwachsene Tiere träge, doch sind sie wendige Taucher. Die Jungtiere mit ihre großen Augen haben ein Kuschelfell, futtern sich schnell eine Fettschicht an und bekommen später ein glattes Fell. Die nicht gut hörenden  Fleischfresser können bis zu 400 kg wiegen. Robben sind verspielt und lernen schnell. Sie sind Sinnbild für Geselligkeit und Neugier.

Die schottischen Hochlandrinder, die älteste Rasse des Hausrindes, ist in Engand im Bestand gefährdet.  Das kleinwüchsige, relativ leichte Tier ist robust und kann das ganze Jahr im Freien verbringen.  Das Fell ist langhaarig, die Hörner symmetrisch und ebenfalls lang. Bei der Kuh sind sie länger, weit ausladend und nach oben gebogen. Sie symbolisieren Willensstärke und widerstandsfähigkeit.

In Polen finden die Störche gute Nahrungsbedingungen vor. Ihre Flügelspannweite kann 2,20 m haben. Mit dem roten Schnabel können sie auf den hohen Nestern kräftig klappern. An den roten Beinen und dem schwarz-weißen Gefieder erkennt man sie schnell. In einem masurischen Dorf gibt es 20 Einwohner, eine Straße und 160 Störche, so dass manche sagen: Jeder vierte Storch auf der Welt ist ein Pole. Sie stehen für Sesshaftigkeit und Kinderreichtum und sind als Glücksbringer bekannt.

Die kräftigen finnischen Elche sind gemütliche Tiere, können aber mit ihrem Geweih dem Gegner auch Schaden zufügen. Ein ausgewachsenes Tier kann eine Schulterhöhe bis 2 m haben. Die Elche sind Pflanzenfresser und ernähren sich von Rinde, Zweigen, Blättern und Wasserpflanzen. Mit der dicken Oberlippe und der Zunge können sie gut Rindenstücke und Blätter abreißen. Elche können gut schwimmen. Die kleinen Elche nehmen täglich ca. 1 kg an Gewicht zu. Sie symbolisieren Ruhe und Kraft.

Frau Lappenküper erklärte, dass die Reskos nicht nur in unserer Erasmus-Ecke wohnen werden. Von Zeit zu Zeit dürfen sie später die Kinder auf Fahrten nach Polen und Finnland mitnehmen. Dort können die Schüler den Reskos nicht nur die andere Schule und die Partnerschüler zeigen; sie werden ihnen sicher auch die eine oder andere Streicheleinheit zukommen lassen.

Zuletzt griffen die Kinder eine Plakette aus dem braunen Sack: eine offizielle Plakette als Anerkennung unseres Erasmus+-Projektes der Strategischen Schulpartnerschaften. Diese Plakette brachten die Schulsprecher nach unserer kleinen Feier neben der Erasmus-Ecke im Eingangsbereich unserer Schule mit Schraubendreher an.