Start der Projektaktivitäten


Ein Arbeitsblatt der Kinder

Nach dem Projektstart begannen sofort die Kontaktaufnahmen der Klassen untereinander. Die Koordinatorinnen überlegten, welche Klassen altersmäßig und von den Englischkenntnissen her gut zusammen arbeiten könnten.  Sofort wurden die ersten Briefe an die Brieffreunde formuliert. Während des ersten Projekttreffens in Kolo tauschten die Lehrkräfte die Briefe aus. Später wurden die Beziehungen der SchülerInnen durch weitere Briefe und eTwinning vertieft.   

Während des Treffens in Kolo/Polen im Oktober 2015 besprachen die Koordinatorinnen außerdem die nächsten Schritte der Zeitleiste, die schon bei der Projektbewerbung festgelegt wurde. Sie überlegten, welche Probleme eventuell auftreten könnten und wie damit umzugehen ist. Die offene Gesprächsatmosphäre war für die Projektarbeit sehr hilfreich.

In Kolo wurde ebenso beschlossen, Maskottchen für unsere jungen SchülerInnen einzusetzen. Diese Kuscheltiere begleiten die Kinder, die in 2017 zu den Partnerschulen fahren. Die finnischen Kinder schrieben bereits eine Vielzahl von Geschichten über ihr Maskottchen.

Die Maskottchen in unserer Erasmus-Ecke
Das schottische und
das polnische Lapbook

Zu Beginn des ersten Projektjahres entstanden das Projekt-Logo sowie das Lied. Dieser Erasmus-Song wurde in den Erasmus-Stunden mittwochs von den Kindern schnell gelernt. Daneben stellten sich die SchülerInnen aller Partnerschulen mit Briefen und Aufgabenblättern gegenseitig vor. Einige dieser Arbeitsergebnisse wurden in den Erasmus-Ecken der Schulen gezeigt.

Nach dem Projekt-Treffen in Reinbek/Deutschland – November 2015 –  lernten die Lehrerinnen u.a. wie Lapbooks hergestellt werden und gaben danach das Wissen an die SchülerInnen weiter. So entstanden viele tolle Bücher; die SchülerInnen waren sehr motiviert, ihre Schule und die Orte vorzustellen. Auch diese Lapbooks wurden ausgetauscht und in die Erasmus-Ecken eingestellt. So konnten nicht nur Lehrkräfte und SchülerInnen die Partnerschulen und  die Orte kennenlernen, auch Gäste der Schulen konnten sich informieren.

Während einige SchülerInnen noch mit diesen Büchern beschäftigt waren, stellten  ältere Kinder ein Video über die Schule und ihre Besonderheiten her. Obwohl alle nach einem Skript arbeiteten, sind die Ergebnisse in den Partnerschulen spannend, sehr informativ und interessant ausgefallen.

Bevor sich die SchülerInnen über die Europäische Union und ihre Entwicklung informierten, begannen sie Artikel für die Resko-Zeitung (Reinbek, Erasmus, Stirling, Kolo, Orimatilla) zu gestalten. Diese Zeitung stellt Interessantes über die Schulen, die Orte und die Länder vor, und sie ist mit Bildern und Fotos geschmückt.

Während des letzten Projekttreffens in Orimatilla/Finnland wurde die Projektarbeit des ersten Jahres evaluiert und erste Pläne und Schritte für den Schülerbesuch nach Finnland im Februar 2017 festgelegt. Auch das geplante 3-D-Buch war Thema der Beratungen.

In der Mitte des ersten Projektjahres stellte sich bereits heraus, dass die Koordinatorinnen in Schottland von ihrer Schulleitung wenig unterstützt wurden, so dass sie ihre Aufgaben teils nicht wie geplant erledigen konnten. Im April dann erklärte die schottische Schulleiterin den Austritt aus unserem Projekt.

Fotos von einem Erasmus-Treffen in Reinbek.

Die Kinder begrüßen die Gäste
Die Schulleiterin führt durch die Klassen
Die Gäste besuchen Reinbek