"Finnische" Tagesberichte


Sonntag, 05.02.2017

Ich bin um 6:30 Uhr aufgeregt aufgewacht. Nach dem Frühstück bin ich mit meiner Schwester und Mama zum Flughafen gefahren. Dort haben wir auf die anderen gewartet. Alle kamen rechtzeitig. Nachdem wir die Koffer aufgegeben hatten, haben wir uns kurz von unseren Eltern verabschiedet und sind durch die Sicherheitskontrolle gegangen. Als alle ihre Trinkflaschen mit Wasser gefüllt hatten sind wir zu unserem Gate C09 gegangen. Lange mussten wir nicht warten. Ein Bus brachte uns zum Flugzeug. Es war ein komisches Gefühl nicht nur für mich ohne Eltern zu fliegen. Nach kurzer Zeit sind wir gestartet und mussten zwei Stunden fliegen.

Über den Wolken schien die Sonne. Als wir landeten sahen wir überall Schnee und es schneite sehr. Nachdem wir relativ schnell das Gepäck bekamen, mussten wir auf die Polen warten.

Gemeinsam stiegen wir in den Bus, der uns alle nach Orimattila brachte. Als wir dort ankamen war es 18 Uhr, es schneite und es war dunkel. Mein Gefühl war merkwürdig als ich die Schule betrat. Wir bekamen Kekse und Saft und dann kamen endlich die Eltern. Am Anfang hatte ich ein merkwürdiges Gefühl und dann bin ich mit ihnen nach Hause gefahren. Dort gab es Brot mit Salami zu essen, wir haben zusammen Spiele gespielt, ich habe die Geschenke verteilt und dann ging es ins Bett. Ich bin eigentlich gut und schnell eingeschlafen.

Alea

Montag, 06.02.2017

Heute sind wir um 8:00 Uhr zur Schule gefahren und haben die anderen getroffen. Die 3b hatte Sport und wir sind Schlittschuh gelaufen und gerodelt. Danach hatten wir Kunst und haben viele Bilder gemalt. In der Pause haben wir mit den Finnen auf Englisch geredet und viel gelacht.

Nach der Pause gab es die offizielle Begrüßung. Alle waren in der Turnhalle. Die Presse war auch da und hat Fotos von uns gemacht und Kinder und Gasteltern interviewt. Der Schulleiter hat uns begrüßt, Frau Lappenküper hat gesprochen und die erste Klasse hat gesungen und getanzt. Es war auch eine Frau aus der Stadt Orimattila da.

Danach hatten wir Erasmus. Die Schüler haben die 3D-Bücher gemacht und wir durften malen und zugucken. Nach dieser Stunde haben wir Hände gewaschen und sind in die Mensa gegangen. Es gab Kartoffeln, Soße und Veggiröllchen. Mir hat es nicht so gut geschmeckt. Danach hatten wir wieder Erasmus und Pause als alles fertig war. Wir sind schnell zu unseren Partnern gelaufen.

Kaisu und ich waren noch beim Basketball.

Liebe Grüße aus Finnland

Jette

Dienstag, 07.02.2017

Ich bin um 7 Uhr aufgestanden. Nach einem Butterbrot mit Käse und einem Glas Wasser haben wir uns angezogen, Zähne geputzt und dann hat uns der Opa zur Schule gebracht. In der letzten Stunde hatten wir Kunst. Ich konnte mir einen Anhänger basteln aus Perlen, Draht und einem alten Stück Warnweste.

Vorher sind wir noch zum Mittagessen gegangen. Es war nicht so lecker (geraspelte Möhren, Kartoffeln mit Speck und weißer Soße). In der Pause sind wir auf einer Eisrutsche auf dem Popo gerutscht, eine Wurzel mitten auf der Rutschbahn hat ziemlich gestört.

Um 15 Uhr hat uns die Mutter abgeholt, dann hatten wir eine Stunde Zeit, in der haben wir gegessen und gespielt. Anschließend sind wir zu einem „Free-Running-Parcour“ gefahren. Dort konnte man Saltos machen, über eine Wand klettern, rollen, laufen usw.. Ich habe zugeguckt.

Nachdem wir zu Hause etwas gegessen und getrunken hatten, fuhren wir ins Schwimmbad. Dort trafen wir auch Jette und Alea mit Saara und Emma. Zusammen gingen wir in die Sauna und hatten Spaß. Nach dem Abendessen bin ich müde um 21 Uhr ins Bett gegangen. Der Tag war abwechslungsreich.

Kaisu

Mittwoch, 08.02.2017

Heute Morgen sind wir um 7 Uhr aufgestanden. Wir haben uns angezogen, dann haben wir gefrühstückt. Zum Frühstück gab es Brot, Käse und Blaubeersaft. Danach haben wir Zähne geputzt. Anschließend sind wir ins Auto gestiegen und zur Schule gefahren. Dort haben wir ein Lunch-Paket bekommen. Vor der Schule stand ein Bus. Wir sind in den Bus gestiegen.

Als erstes sind wir zu dem Museum Heureka gefahren. Als wir dort ankamen, haben wir unsere Sachen in Schränke eingeschlossen. Dann haben wir uns an Tische gesetzt und ein bisschen was gegessen. Dann haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt. Ich bin mit Paula, Kerrtu und Antonia und Martta rumgegangen. Es gab sehr viele verschiedene Stationen. Die Fahrradstation hat mir am besten gefallen. Man musste eine Wendeltreppe hochgehen zu einer Plattform. Dann konnte man sich auf ein Fahrrad setzen und konnte man über ein Seil auf die andere Seite fahren. Es hat gewackelt. Wenn ich runtergefallen wäre, wäre ich in ein Netz gefallen. Aber keiner ist von uns gefallen.

In einem Labor konnten wir ein Experiment machen. Wir haben einen Regenbogen mit Lebensmittelfarbe, Zucker und Wasser gemacht. Das hat mir Spaß gemacht. Nach dem Mittagessen sind wir in den Shop gegangen. Dort habe ich mir ein Lesezeichen gekauft. Bevor wir wieder in den Bus gestiegen sind haben wir noch ein Gruppenfoto mit der Europafahne gemacht.

Dann sind wir zu Fazer gefahren. Dort gab es zuerst eine Führung auch durch einen kleinen Urwald. Zum Schluss durften wir ganz viel Schokolade probieren. Die leckerste habe ich mir anschließend gekauft. Dann sind wir mit dem Bus wieder nach Hause gefahren. Ich war satt und müde und bin schnell ins Bett gefallen.

Molly

Donnerstag, 09.02.2017

Heute sind wir um 7 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Danach haben wir uns angezogen und die Zähne geputzt. Dann konnten wir noch ein bisschen spielen, da alle Kinder erst um 9 Uhr in der Schule sein mussten. Paula, Molly und ich waren in der 5b. Wir durften zuerst malen, dann sind wir alle in die Turnhalle gegangen. Dort wurden wir in Gruppen für abends eingeteilt.

Um 12 Uhr gab es Mittagessen. Danach durften wir wieder nach Hause gehen. Dort habe ich mit meiner Partnerin Wii gespielt. Um 16:30 Uhr sind wir zu Anja gegangen und kurze Zeit später zur Schule. Als wir in der Schule angekommen sind, mussten wir in unsere Gruppe und sind damit von Station zu Station gelaufen. Zwischendurch bekamen wir ein Würstchen, Punsch und Pulla, die sind voll lecker!

An den Stationen durften wir rodeln, Schlittschuh laufen, Curling und Fangen spielen, an einer Station hat uns der Lehrer im Kreis gedreht und wir mussten in einer Figur stehen bleiben. An einem Feuer konnten wir uns auch aufwärmen. Um 19 Uhr war Schluss, leider! Und wir mussten nach Hause gehen. Paula und Molly kamen noch mit zu uns. Wir haben drinnen gespielt und ich habe ihnen „mein“ Haus gezeigt. Ihre Mutter hat sich dabei noch meinen Fuß angeguckt. Als sie dann gefahren waren, haben wir Abendbrot gegessen und anschließend bin ich müde ins Bett gefallen. Es war ein aufregender Tag für mich.

Saliha

Freitag, 10.02.2017

Heute durften wir länger als sonst schlafen, denn wir mussten erst um 10:15 Uhr an der Schule sein. In der Klasse haben wir uns dann direkt nach der Begrüßung aufgestellt und sind in die Turnhalle gegangen. Dort saßen bereits alle Schüler auf dem Boden. Zuerst haben Maarit und Raimo gesprochen. Sie haben sich für die tolle Woche, die für sie viel zu schnell vergangen ist, bei allen bedankt. Sie baten dann die polnischen Kinder und ihre Lehrerinnen nach vorne. Jeder erhielt ein Geschenk. Nachdem sich die Kinder bei allen bedankt hatten, waren wir an der Reihe. Auch wir haben alle ein Geschenk erhalten. Dann haben wir uns aufgestellt und auf Finnisch bei Ihnen bedankt. Alle haben gut zugehört und alles verstanden. Sie fanden es toll, dass wir es auf Finnisch gemacht haben, es war gar nicht so schwer, denn unsere Partner haben vorher mit uns geübt. Auch Frau Lappenküper und Frau Eggert-Kleiner haben sich für die tolle Woche und die Organisation bedankt.

Nachdem wir alle unser Projekt-Lied gesungen hatten, haben wir mit Minna „Letkis“ getanzt. Das war toll. Dann kamen viele Kinder und Lehrer und haben sich bei uns allen persönlich verabschiedet. Bevor wir in den Bus nach Lahti gestiegen sind, haben wir noch zu Mittag gegessen. Der Bus brachte uns direkt ins Schimuseum. Dort durften wir alle auf einem Simulator von der Sprungschanze fliegen. Das war gar nicht so leicht. Der weiteste  Sprung war 128,5 Meter. Jette hat 118 Meter geschafft und ich 116 Meter. Dafür haben wir eine Urkunde erhalten. Draußen haben wir noch einige Fotos gemacht und sind dann zum Hafen gebracht worden. Dort durften wir auf dem Eis herumlaufen. Leider war es sehr nebelig, so dass wir nicht weit sehen konnten. Anschließend trennten wir uns. Einige wurden von ihren Gasteltern dort abgeholt, einige fuhren mit dem Bus zur Schule zurück.

Paula

Samstag, 11.02.2017

Heute Morgen war keine Schule, wir konnten alle ausschlafen. Es war der letzte Tag und wir waren ein bisschen traurig aber freuten uns auf zu Hause und unsere Familien.

Nach dem Frühstück haben wir Kniffel gespielt und ich habe meinen Koffer zu Ende gepackt. Ich bin durchs ganze Haus gelaufen und habe geguckt, ob ich nichts vergessen habe. Meine Gastfamilie hat mir viele Geschenke gegeben und ich habe noch Fotos vom Haus und der Familie für meine Familie gemacht. Zum Mittagessen haben wir finnische Pfannkuchen mit Zucker und Honig gegessen.

Um 13:40 Uhr sind wir zur Schule gefahren. Da haben wir alle anderen getroffen. Wir haben alle zusammen Frau Lappenküper ein Geburtstagslied gesungen. Nach der Verabschiedung kam der Bus, der uns nach Helsinki brachte. Auf der Fahrt haben wir herumgealbert. Am Flughafen haben wir die Koffer abgegeben und uns dann von den Polen, Maarit und Alex verabschiedet.

Frau Lappenküper hat sehr gehetzt, deshalb waren wir auch schnell durch die Sicherheitskontrolle. Wir sind zu unserem Gate 31 E gegangen. Dort haben wir unsere Sachen abgelegt. Ich bin mit Alea, Wiktoria, Jette, Saliha und Frau Eggert-Kleiner noch in den Food-fine-shop gegangen. Dort gab es viele finnische Andenken. Ich habe für meine Familie finnische Kugelschreiber gekauft. Nach dem Shoppen sind wir wieder zum Gate zurückgegangen. Kurze Zeit später konnten wir in den Bus steigen, der uns zum Flugzeug brachte.

Wir sind pünktlich losgeflogen. Bevor wir aber starten durften, wurden unsere Flügel noch enteist. Über den Wolken konnten wir einen sehr schönen Sonnenuntergang beobachten. Der Flug verging recht schnell. Leider hatten viele von uns beim Landeanflug in Hamburg sehr starke Ohrenschmerzen. Bevor unser Gepäck kam, haben wir noch eine Abschlussrunde mit Frau Eggert-Kleiner und Frau Lappenküper gemacht. Alle würden wir so eine Reise noch einmal machen, es war toll, aber nicht nächste Woche! Gemeinsam verließen wir die Gepäckausgabe und wurden schon sehnsüchtig von unseren Familien erwartet. Wir haben viel zu erzählen!

Antonia